| Wer wir sind ... |
VIZAZI hört sich beim ersten Lesen eigentlich ganz komisch an. Wenn die beiden „Z“ allerdings als weiches „S“ und das „V“ als „W“ ausgesprochen werden, dann bekommt das Wort einen gaaaanz warmen klang!VIZAZI kommt aus dem Kisuaheli und bedeutet „Generationen“. Dieser Name nimmt Bezug auf eine Tradition, in der wir jährlich wechselnd, junge und - scheinbar - jung gebliebene Leute die Möglichkeit geben, die verschiedenen Facetten des Lebens in Kenya kennen zu lernen. Austausch, der die Möglichkeit bietet über den Rand der Kontinente zu schauen; ganz ungeschminkt zum mitleben. Daran waren aus Deutschland und Kenya viele Freunde aller Altersgruppen beteiligt, die auch an den Gründungsgedanken von VIZAZI beteiligt waren. VIZAZI International in Deutschland wurde 2005 als gemeinnütziger Verein registriert und hat neben dem Vorstand acht Mitglieder. In Kenya wurde VIZAZI International als NGO (Nichtregierungsorganisation) im April 2006 registriert. Dort bilden fünf Personen den jetzigen aktiven Mitarbeiterstamm. ![]() Seit 1992 reisen die Solinger Ulla und Dieter Rappen regelmäßig nach Kenya. Durch Dieters Eltern, die lange in Kenya gearbeitet haben und nun in Uganda leben, sind viele Freundschaften und Kontakte entstanden. Camps und Jugendlager, zusammen mit „Jugend mit einer Mission“, erweiterten den Wirkungshorizont und die Erfahrungen im Land. In verschiedenen Kirchen und Gemeinden in Nairobi lernten Ulla und Dieter auch ganz unterschiedliche soziale Brennpunkte und Menschen, die sich dort engagierten, kennen. Zum Beispiel einen kenyanischen Pastor, der mit seiner Familie in einen Slum gezogen ist, um dort soziale Aufgaben und die Anliegen der Kirche miteinander zu verbinden. Oder Projekte, in denen die Wasserversorgung bei den Massai nebst einem Impfprojekt, flächendeckend realisiert wurde.
Im Jahr 2000 trafen Ulla und Dieter Pastorin Esther Kiarie, Philip Mungai und Justine Birichi. Sie arbeiteten in einem Rehabilitationscenter für ehemalige Straßenkinder, das von einer kleinen Kirche geleitet wurde. Gemeinsame Projekte und internationale Camps mit Philip und Justine verfestigten die Freundschaft; verbunden mit der Vision eines Tages eine eigene Arbeit zu gründen, in der eigene Ideen und Ziele noch klarer umzusetzen wären. In den darauf folgenden Jahren entwickelten sie aus Ideen neue Konzepte, die durch die Gründung von VIZAZI International 2005/2006 umgesetzt werden. |