| Oktober/November 08 |
ein ausführlicher Bericht zum aktuellen Stand der Dinge
Liebe Freunde von VIZAZI, nach einem zweiwöchigen Besuch bei VIZAZI in Nairobi, gibt es jetzt wieder einige Udates zum Stand der Dinge dort. So seid ihr mit diesem Brief wieder auf dem neuesten Stand der Dinge; guter Dinge!
Doppelte und dreifache Verkäufe, einzelner Grundstücke, sind an der Tagesordnung. Vor diesen Betrügen sind wir, Gott sei Dank, verschont worden! Mit Philip Mungai habe ich viele Stunden in Ämtern und Ministerien verbracht und gemerkt, dass Gott da ist und real spürbar die „Geschäfte“ lenkt. Im nächsten Jahr, vor der Regenzeit im April, sollen hier zwei kleine Gebäude entstehen, die als Wohnraum und Lager genutzt werden sollen. Wohnraum deswegen, weil ab März/April das Land für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden soll. Um die Geräte unterzubringen wird der Lagerraum benötigt. Bis dahin müssen der Brunnen und die Toilettenanlage fertig gegraben sein. Wir haben Freunde aus England gefragt, ob sie mit einem Bauteam in 14 Tagen ein kleines Wunder vollbringen können … Briten können das! Dadurch können wir uns die Arbeitskosten in Nairobi sparen. Mit den Erträgen kann ein Teil der Kosten von VIZAZI in Nairobi getragen werden!
Paul Wakomu habe ich in der High School in Gilgil besucht. Paul macht sich in der Schule gut. Sein Werdegang ist ein Beweis dafür, dass Gott das Leben führt und die Arbeitsweise von VIZAZI segnet. Die Schule hat ein Internat und hat einmal pro Monat einen Besuchstag. Wir haben Lebensmittel und was man als 17 jähriger eben so braucht mitgebracht; an der Schule gibt es nur Lunch und ein warmes Dinner am Abend. Frühstück muss selbst bereitet werden. Nachmittags waren zusammen am Lake Nakuru und haben uns unzählige Flamingos angeschaut und die gemeinsame Zeit genossen.
Zurzeit sind wir dabei, Kontakte zu Drogenanlaufstellen in Nairobi aufzubauen. Es ist für uns Sinnvoll diese Verbindungen zu haben, da wir häufig mit Kindern mit Drogenhistorien konfrontiert werden. In Zukunft werden wir uns öfter mit diesen Fragestellungen auseinandersetzen. Momentan versuchen wir zwei Mädchen (14 J./15J.), deren Eltern kürzlich verstorben sind, in eine Familie zu vermitteln. Dabei ist und die Partner-Kirche ICC behilflich.
Im nächsten Freundesbrief werde ich etwas über die Entwicklung der Straßenkinder in Nairobi berichten. Dort tut sich was! Was sich da tut, erfahrt ihr dann bald an dieser Stelle! An dieser Stelle bedanken wir uns bei euch, da nur durch eure Hilfe diese Arbeit mit ihren Erfolgen möglich ist! Auch wenn es nur wenige Leben sind die wir begleiten, können wir diese doch nachhaltig verändern. Das ist unser Auftrag. Sehen, Begreifen und Handeln. Gottes Segen euch allen! |