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Es war an einem Freitagmorgen. Wie an jedem Freitag nahmen wir an der Schulparade teil.  Während dieser Veranstaltung gibt es üblicherweise einige Schüler, die ein öffentliches Gebet sprechen. Heute war es so, dass sie uns vorher noch einen Text zum Nachdenken gaben, dieser steht im Markusevangelium Kapitel 1, Vers 38.

Als ich über diesen Vers nachdachte, wurde mir bewusst, dass sogar Jesus ein bestimmtes Ziel verfolgte, nämlich, die gute Nachricht jedem zu predigen. Sein ganzes Leben war darauf ausgerichtet.

Dies erinnerte mich daran, mit welchem Ziel ich hier zur Schule gehe. Im Verlauf des Nachmittags wurde mir dies nochmals sehr bewusst und war der Gedanke wie sich meine Zukunft einmal darstellen könnte, war überwältigend.

So überwältigend, dass ich davon Kopfschmerzen bekam. Leider bekam ich dafür keine Kopfschmerztablette. In dieser Situation fühlte ich mich irgendwie anders; vielleicht empfand ich in dieser Situation anders über mein Leben als die anderen Schüler.

Ich erinnere mich, dass wir einen Aufsatz über die Frühmenschen unserer Geschichte schreiben mussten und ich feststellte, keinen Stift zur Hand zu haben.

Also schaute ich in meine Tasche. Gerade dort fand ich einen Brief den Ulla und Dieter mir vor einiger Zeit geschrieben hatten und den ich dort aufbewahrte.  Ich entschied mich, ihn nochmals zu lesen…

Ich wünschte ich könnte mich an jedes Wort erinnern, aber im Wortlaut klang es so ,dass sie an mich glauben und mich sehr lieb haben !

Das erinnerte mich an eines meiner Schwachstellen, nämlich, dass es mir oft schwer fällt, auch an mich zu glauben.

Gott hat mir die Möglichkeit gegeben, dass sich meine Zukunft von meiner Vergangenheit komplett anders darstellen kann! An diesem Tag lernte ich, wie wichtig es ist an mich zu glauben und den Blick auf meine Ziele auszurichten.

Mein Dank gilt allen VIZAZI Mitgliedern und besonders Mum und Dad (Ulla und Dieter)

 

George

 

 

 

Dieser Brief wurde  Sinngemäß übersetzt.